Häufige Fragen zu KI-Agenten, Automatisierung und KI-Governance.
Antworten auf die Fragen, die Geschäftsführung, IT, Datenschutz und Fachbereiche vor einem KI-Projekt am häufigsten stellen. Stand: September 2026.
Was DENQ macht
Was macht DENQ?
DENQ ist ein Umsetzungspartner für KI-Agenten und Automatisierung in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Wir analysieren Abläufe, entscheiden für jeden Prozessschritt zwischen fester Regel, Automatisierung und KI-Agent und implementieren die Lösung mit Rechten, Freigaben und Protokollierung in bestehende Systeme. Den laufenden Betrieb steuern wir gemeinsam mit dem Kunden über Kennzahlen.
Worin unterscheidet sich DENQ von einer KI-Agentur?
Wir empfehlen einen KI-Agenten nur, wenn ein Prozess ihn erfordert. Vorher prüfen wir jeden Prozess anhand von fünf Kriterien: Wiederholung und Volumen, Beurteilungsbedarf, verfügbare Daten, eindeutige Verantwortung und Risikoprofil. Wo feste Regeln genügen, setzen wir klassische Automatisierung ein. Governance, Datenschutz und die Einbindung der Arbeitnehmervertretung gehören ab dem ersten Entwurf zum Projekt.
In welchen Ländern arbeitet DENQ?
DENQ arbeitet für Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Wie läuft ein Projekt ab?
Ein Projekt beginnt mit dem AI Operating Review, einer Bestandsaufnahme über zwei bis drei Wochen. Danach folgen die Umsetzung der priorisierten Anwendungsfälle mit Freigaben, die Überführung in den Regelbetrieb mit Agent Board und Kennzahlen und schließlich die Skalierung auf weitere Anwendungsfälle mit schrittweiser Übergabe an die Organisation des Kunden.
KI-Agenten im Unternehmen
Was ist ein KI-Agent im Unternehmen?
Ein KI-Agent ist ein Softwaresystem, das mithilfe eines Sprachmodells Informationen auswertet, Entscheidungen vorbereitet und Aktionen in anderen Systemen ausführen kann, etwa einen Datensatz im CRM aktualisieren. Anders als feste Automatisierung kann er mit uneindeutigen Eingaben umgehen. Deshalb braucht jeder Agent festgelegte Rechte, Freigaben und eine verantwortliche Person.
Wann braucht ein Prozess keinen KI-Agenten?
Ein KI-Agent ist nicht nötig, wenn feste Wenn-dann-Regeln ohne Ermessensspielraum ausreichen, wenn Daten nur zwischen zwei Systemen übertragen werden, wenn Berichte ohne inhaltliche Einordnung erstellt werden oder wenn Formular- und Genehmigungsstrecken feste Pfade haben. In diesen Fällen ist klassische Automatisierung zuverlässiger und wirtschaftlicher.
Für welche Aufgaben eignen sich KI-Agenten?
KI-Agenten eignen sich für fünf wiederkehrende Arbeitsmuster: Informationen zusammenführen und aufbereiten, Angaben prüfen und abgleichen, Entwürfe erstellen, eingehende Vorgänge einordnen und weiterleiten sowie Abweichungen beobachten und eskalieren. Beispiele sind Angebotsentwürfe im Vertrieb, der Abgleich von Eingangsrechnungen mit Bestellungen und die Vorqualifizierung von Serviceanfragen.
Können KI-Agenten an bestehende Systeme angebunden werden?
Ja. KI-Agenten werden über Schnittstellen an bestehende Systeme wie CRM, ERP, Ticketing, E-Mail und Dokumentenablagen angebunden. Welche Systeme und Datenquellen ein Agent lesen oder verändern darf, wird je Agent festgelegt und dokumentiert.
Was passiert, wenn ein KI-Agent einen Fehler macht?
Für jeden Fehlerfall wird vor dem Go-live festgelegt, wie der Agent reagiert. Bei fehlenden Daten fragt er nach oder übergibt an eine Person, bei ausfallenden Schnittstellen wiederholt er begrenzt und meldet dann, bei unsicheren Ergebnissen markiert er den Vorgang als Ausnahme zur menschlichen Freigabe. Alle Aktionen werden vollständig und nachvollziehbar protokolliert.
Governance, Datenschutz und Sicherheit
Was ist ein Agent Board?
Ein Agent Board ist ein bereichsübergreifendes Gremium aus Geschäftsführung, Prozessverantwortlichen, IT, Informationssicherheit, Datenschutz und Arbeitnehmervertretung. Es entscheidet über die Freigabe von Anwendungsfällen, die Berechtigungen je Agent, die Autonomiestufe sowie über Ausbau, Anpassung oder Stilllegung einer Lösung.
Was sind Autonomiestufen?
Autonomiestufen legen fest, wie selbstständig ein KI-Agent handeln darf. Stufe 1 (Assistenz): Der Agent analysiert und empfiehlt, der Mensch entscheidet. Stufe 2 (Vorbereitung): Der Agent erstellt Entwürfe, der Mensch prüft und gibt frei. Stufe 3 (Ausführung nach Freigabe): Der Agent setzt nach Bestätigung um. Stufe 4 (eigenständige Ausführung): Der Agent handelt innerhalb definierter Grenzen, der Mensch prüft Stichproben. Über jede höhere Stufe entscheidet das Agent Board anhand von Kennzahlen.
Wie werden Datenschutz und der EU AI Act berücksichtigt?
Datenschutz, Informationssicherheit und Legal werden ab dem ersten Architekturentwurf eingebunden. Für jeden Agenten dokumentieren wir Datenflüsse, Datenklassifizierung, Berechtigungen sowie Speicher- und Löschfristen. Die rechtliche Bewertung, auch nach EU AI Act und DSGVO, erfolgt durch die Rechtsabteilung des Kunden oder eine externe Rechtsberatung. Wir liefern dafür die technische und organisatorische Grundlage.
Welche Rechte erhält ein KI-Agent?
Jeder Agent erhält nur die Berechtigungen, die sein Auftrag erfordert (Least-Privilege-Prinzip). Lese-, Schreib- und Ausführungsrechte werden je System getrennt vergeben und dokumentiert. Kritische Aktionen erfordern die Freigabe durch einen Menschen.
Einstieg und Zusammenarbeit
Was ist das AI Operating Review?
Das AI Operating Review ist das Einstiegsmandat von DENQ und dauert zwei bis drei Wochen. Ergebnisse sind ein priorisiertes Use-Case-Portfolio, Business Cases, eine Bewertung bestehender KI-Initiativen, ein Governance-Rahmen und eine Umsetzungsempfehlung. Die Ergebnisse gehören dem Kunden, auch wenn er mit einem anderen Partner umsetzt.
Wie finde ich heraus, wo mein Unternehmen beim Einsatz von KI steht?
Der kostenlose KI-Readiness-Check stellt 13 Fragen zu Zielbild, Prozessen und Daten, Governance, Organisation und Messung. Er dauert etwa vier Minuten und ergibt eine Einstufung sowie einen konkreten ersten Schritt für den Bereich mit dem größten Nachholbedarf.
Ihre Frage ist nicht dabei?
Im Erstgespräch klären wir Ihre Ausgangslage und beantworten Fragen zu Ihrem konkreten Vorhaben.